Am Donnerstag, den 17. September 2026, ging es für die Klassen 6a und 10a zu einem besonderen gemeinsamen Ausflug nach Hamburg. Das erste Ziel war der Helmut-Schmidt-Flughafen. Dort wartete auf die Schülerinnen und Schüler eine besondere Herausforderung: das Airport Project.
In gemischten Gruppen von etwa fünf Schülerinnen und Schülern – „bewaffnet“ mit iPads und einem vorbereiteten Fragenkatalog – erkundeten sie die verschiedenen Ebenen der Terminals. Ihre Aufgabe: mit Reisenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder Menschen, die Freunde und Verwandte abholten, ins Gespräch zu kommen – und zwar auf Englisch.
Nach anfänglicher Schüchternheit, erstaunlicherweise insbesondere bei den Jungs, klappte das zunehmend besser. Viele Fluggäste und Besucherinnen und Besucher des Flughafens waren bereit, die Fragen der Jugendlichen zu beantworten. So erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler unter anderem, woher die Reisenden kamen, wohin sie flogen oder wie viel ihr Flugticket gekostet hatte.
Der besondere Reiz des Projekts lag darin, dass Englisch hier nicht aus dem Lehrbuch kam, sondern wirklich gebraucht wurde. Die Schülerinnen und Schüler mussten zuhören, Gesagtes verstehen, spontan reagieren und gegebenenfalls nachfragen. Dabei konnten sie unmittelbar erleben, dass ihre im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse auch außerhalb des Klassenraums funktionieren. Solche authentischen Situationen stärken nicht nur die kommunikative Kompetenz, sondern auch Selbstvertrauen, Eigenständigkeit und die Bereitschaft, eine Fremdsprache tatsächlich zu benutzen – selbst wenn nicht jeder Satz von Anfang an perfekt ist.
Gerade die Begegnung mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern machte den Flughafen zudem zu einem idealen außerschulischen Lernort für den Englischunterricht. Die Schülerinnen und Schüler erlebten Sprache als Mittel zur internationalen Verständigung und erhielten ganz nebenbei Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen.
Im Anschluss ging es weiter zur Elbphilharmonie im Hamburger Hafen. Von der Plaza aus bot sich ein beeindruckender Blick über die Elbe und die Hansestadt. Und auch hier ergab sich für einige Schülerinnen und Schüler noch einmal die Gelegenheit, mit englischsprachigen Touristinnen und Touristen ins Gespräch zu kommen und ihre Fremdsprachenkenntnisse in einer authentischen Situation einzusetzen.
Auch wenn der Schultag etwas länger dauerte als gewöhnlich, hat sich der Ausflug in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule konnten Englisch einmal ganz praktisch erleben und dabei feststellen, dass sie durchaus in der Lage sind, sich in echten Situationen auf Englisch zu verständigen.
Ein Ausflug, bei dem Englisch nicht nur Unterrichtsfach war, sondern zum Werkzeug für echte Begegnungen wurde – finanziell unterstützt von der Michael-Haukohl-Stiftung, Dankeschön!
