Wir alle leben geistig von dem, was uns Menschen in bedeutungsvollen Stunden unseres Lebens gegeben haben.

Albert Schweitzer (1875 – 1965)
Albert Schweitzer

Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer Acht läßt.

Albert Schweitzer (1875 – 1965)
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Albert-Schweitzer-Schule

Grund- und Gemeinschaftsschule der Hansestadt Lübeck

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„Das große Krabbeln!“

Ok, was fliegt durch die Luft und macht „mmus mmus mmus“?

Eine Biene im Rückwärtsgang!

Noch einer: Was macht „tick-tick-tick-tick-tick-tick-tick-tock“?

Eine Spinne mit Holzbein!

Warte, nein, nicht wegklicken, einen habe ich noch: Kommt eine Heuschrecke in die Bar und - ok, stopp, ich schweife ab, also:

Einmal im Monat ist es soweit, dann besuchen die Erstklässler der Albert-Schweitzer-Schule die Obstwiese. Die Obstwiese? Was ist das denn, wird vielleicht so mancher grübeln, wie passen denn Obst und Wiese zusammen? Wir kennen die Blumenwiese, die Spielwiese, eine Liegewiese….

Ganz einfach: Eine Obstwiese ist ein Obstgarten und damit eine traditionelle Form des Obstbaus. Auf diesen Wiesen stehen insbesondere hochstämmige Obstbäume unterschiedlichsten Alters, die verschiedene Arten und Sorten tragen. Des Weiteren dient die Fläche zugleich als Grünland entweder in Form einer Mähwiese zur Heugewinnung oder als Viehweide. Außerdem leben dort jede Menge Insekten, Krabbler, Schnecken, Frösche und kleine Wildtiere.

Und genau so eine Wiese liegt unweit unserer überhaupt naturnah gelegenen Schule, die Obstwiese „Hohewarte“. So werden auch wir an diesem Maimorgen mit einem fröhlichen „Moin! „Schön, dass ihr wieder da seid, es gibt viel zu tun!“, von Obst-Heinz und Obst-Ulli begrüßt. Das sind unsere zwei obstnärrischen Naturpädagogen, die uns den Vormittag über immer wieder mit ihrem schier endlosen Wissen und Tatendrang überraschen.

Was nun folgt, sind: Klettern und Jauchzen, Spielen und Lachen, Buddeln und Pflanzen (eine Hedelfinger Riesen Knorpelkirsche!), (Zu)Hören und Staunen, Schauen und Träumen, Riechen und „ist es weißer oder lilafarbener Flieder?“, Pause machen und Apfelsaft trinken, Suchen und Finden, Krabbeln und (Erstaunliches) Entdecken, Fragen und „Ahas“.

Insgesamt haben wir mal wieder einen spannenden Schulvormittag an einem außergewöhnlichen außerschulischen Lernort erlebt. „Sammeln, ihr Lieben!“ ruft die Klassenlehrerin; das klingt nach Aufbruch. Nach fast drei Stunden, ein wenig traurig und etwas erschöpft aber mit dem freudigen Wissen: „Wir kommen wieder!“, nehmen wir Abschied und stiefeln mit einem breiten Grinsen im Gesicht wieder Richtung Schule.

Ach, da fällt mir doch wieder ein: Also, kommt eine Heuschrecke in die Bar und sagt: - ok, nein Leute, die Seite ist voll. Viel Spaß auch beim Betrachten der Bilder!

Text und Bilder: Gerte Gemkow

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